Bernhardiner

Wir sind seit Januar 2011 Mitglied im St.Bernhardsklub.Wir versuchen auch dort regelmäßig an Fortbildungen und Sitzungen teilzunehmen,so wie es unser Familienleben zeitlich zulässt.Mehrmals im Jahr besuchen wir auch mit unseren Bernhardinern Ausstellungen.

Ein Jahr später erfolgte unser erster Bernhardinerwurf.Mehr zu den Würfen unter den einzelnen Unterseiten....

 

FCI Standart

Ursprungsland: Schweiz
Standardnummer: 61
Widerristhöhe: Mindestmass Rüden 70 cm, Mindestmass Hündinnen 65 cm, Höchstmass Rüden 90 cm, Höchstmass Hündinnen80 cm.
Gewicht: 65-90 kg
Verwendung: Begleit-, Wach- und Hofhund.
FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.2 Molosser, Typ Berghunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungsbild

Es existieren zwei Varietäten des St.Bernhardshundes:
Varietät Kurzhaar (Stockhaar) undVarietät Langhaar.

Beide Varietäten sind von beachtlicher Größe und erhabener Gesamterscheinung; sie haben einen harmonischen, kräftigen, strammen und muskulösen Körper, mit imposantem Kopf und aufmerksamem Gesichtsausdruck.

Verhalten / Charakter (Wesen)

Im Wesen freundlich; Temperament ruhig bis lebhaft; wachsam.

Geschichte

Auf der Passhöhe des Grossen St.Bernhard auf 2469 m über Meer haben Mönche im 11. Jahrhundert als Zufluchtsort für Reisende und Pilger ein Hospiz gegründet. Dort wurden seit der Mitte des 17. Jahrhunderts zur Bewachung und zum Schutz grosse Berghunde gehalten. Das Vorhandensein solcher Hunde ist bildlich seit 1695 und schriftlich in einer Aktennotiz des Hospizes im Jahre 1707 dokumentiert. Die Hunde wurden bald als Begleithunde und besonders als Rettungshunde für in Schnee und Nebel verirrte Reisende eingesetzt. Die in vielen Sprachen publizierten Chroniken über zahlreiche durch diese Hunde dem weissen Tode entrissene Menschenleben und die mündlichen Berichte der Soldaten, welche 1800 mit Napoleon Bonaparte den Pass überquerten, haben im 19. Jahrhundert den Ruf des Bernhardiners, dazumal "Barry-Hund" genannt, über ganz Europa verbreitet, und der legendäre Barry wurde zum Urbild des Rettungshundes.

Die direkten Vorfahren des St.Bernhardshundes, waren die in der Gegend viel verbreiteten grossen Bauernhunde, welche in wenigen Generationen, nach einem festgelegten Idealtyp, zur heutigen Rasse gezüchtet wurden. Heinrich Schumacher von Hollingen bei Bern begann als erster 1867 für seine Hunde Abstammungsurkunden auszustellen.

Im Februar 1884 wurde das "Schweizerische Hundestammbuch" (SHSB) eröffnet; die allererste Eintragung war der Bernhardiner Léon, und die weiteren 28 Eintragungen betrafen ebenfalls Bernhardiner. Am 15. März 1884 wurde der "Schweizerische St. Bernhardsclub" in Basel gegründet. Anlässlich eines internationalen Kynologen-kongresses am 2. Juni 1887 wurde der St.Bernhardshund offiziell als schweizerische Hunderasse anerkannt und der Rassestandard wurde als verbindlich erklärt. Der Bernhardiner gilt seither als Schweizer Nationalhund.

Haarkleid

Haar:
Varietät Kurzhaar (Stockhaar): Deckhaar dicht, glatt, anliegend und derb. Unterwolle reichlich. Keulen leicht behost, Rute dicht behaart.
Varietät Langhaar: Mittellanges, gerades Deckhaar mit reichlich Unterwolle. Gesicht und Ohren kurz behaart; über Hüfte und Kruppe meistens etwas gewellt; Vorderläufe mit Befederung; stark behoste Keulen; Rute buschig.

Farbe: Grundfarbe weiss mit kleineren oder grösseren rotbraunen Platten (Plattenhunde) bis durchgehende rotbraune Decke über Rücken und Flanken (Mantelhunde). Zerrissener Mantel (mit Weiss durchbrochene Decke) gleichwertig. Gestromtes Rotbraun zulässig. Braungelb toleriert. Dunkle Verbrämung am Kopf erwünscht. Anflug von Schwarz am Körper toleriert.
Vorgegebene weisse Abzeichen: Brust, Pfoten, Rutenspitze, Nasenband, Blesse und Genickfleck.
Erwünschte Abzeichen: Weisser Kragen, symmetrische dunkle Maske.