Deutsche Doggen

 

Im März 2013 bin ich auch dem DDC (Deutscher Doggen Club) beigetreten, um mich auch dort mehr mit der Rasse der Deutschen Dogge auseinanderzusetzen.Ich habe nie "geplant" beim Kauf einer Doggenhündin mit ihr mal zu züchten,dennoch habe ich mir das "Hintertürchen" immer offen gehalten.Da sich Five von der Gesundheit und dem Wesen für mich sehr positiv entwickelt hat, habe ich dann im Juni 2013 das verpflichtende Züchterseminar des DDC`s besucht. Es war ein sehr interessantes Wochenende,einige Neues habe ich gelernt und dennoch auch festgestellt dass ich bei meinen bisherigen Würfen schon vieles so gemacht habe, und lediglich manche Charaktermerkmale, und Entwicklungszeiten anders sind :-)

Im September 2013 haben wir dann unsere Five röngten lassen auf HD, und erst im Dezember 2014 waren wir zum Herzultraschall.Mehr dazu auf ihrer Seite.

Wir erwarten unseren ersten Doggenwurf  Ende April 2015

FCI Standart

Ursprungsland: Deutschland
Standardnummer: 235
Widerristhöhe: Rüden mind. 80 cm, Hündinnen mind. 72 cm
Gewicht: 55-70 kg
Verwendung: Begleit-, Wach- und Schutzhund
FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungsbild

Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem großen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten Linienführung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.

Verhalten / Charakter (Wesen)

Die Deutsche Dogge ist freundlich, liebevoll und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, Fremden gegenüber darf sie zurückhaltend sein. Gefordert wird ein selbstsicherer, unerschrockener, leichtführiger, gelehriger Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle, ohne Aggressivverhalten.

Geschichte

Als Vorläufer der heutigen Deutschen Dogge sind der alte Bullenbeisser sowie die Hatz- und Saurüden anzusehen, die ein Mittelding zwischen dem starken Mastiff englischer Prägung und einem schnellen, wendigen Windhund waren. Unter Dogge verstand man zunächst einen großen, starken Hund, der keiner bestimmten Rasse angehören musste. Später bezeichneten Namen wie Ulmer Dogge, Englische Dogge, Dänische Dogge, Hatzrüde, Saupacker und Große Dogge verschiedene Typen dieser Hunde nach Farbe und Größe. Im Jahre 1878 wurde in Berlin von einem siebenköpfigen Komitee, bestehend aus engagierten Züchtern und Richtern, unter dem Vorsitz von Dr.Bodinus der Beschluss gefasst, alle obengenannten Varietäten unter dem Namen « Deutsche Dogge » zu erfassen. Damit wurde der züchterische Grundstein für eine eigenständige deutsche Hunderasse gelegt. Im Jahre 1880 wurde anlässlich einer Ausstellung in Berlin erstmals ein Standard für die Deutsche Dogge festgelegt, der seit dem Jahre 1888 vom « Deutschen Doggen-Club 1888 e.V. » betreut wird und im Laufe der Jahre wiederholt geändert wurde. Seine heutige Formatierung entspricht den Vorgaben der F.C.I.

Haarkleid

Haar: Sehr kurz und dicht, glatt anliegend, glänzend.
Farbe - Die Deutsche Dogge wird in drei selbständigen Varietäten gezüchtet
Gelb: Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen.
Gestromt: Grundfarbe Hellgoldgelb biz zum satten Goldgelb, mit schwarzen, möglichst gleichmäßigen und klar gezeichneten, in Richtung der Rippen verlaufenden Streifen; schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen.
Schwarz-Weiß gefleckt (Sog.Tigerdoggen): Grundfarbe rein weiß, möglichst ohne jede Stichelung, mit über den ganzen Körper gut verteilten, ungleichförmigen, zerrissenen, lackschwarzen Flecken. Nicht erwünscht sind graue oder bräunliche Fleckenanteile.
Schwarz: Lackschwarz, weiße Abzeichen sind zugelassen; hierzu zählen auch die Manteltiger, bei denen das Schwarz mantelartig den Körper bedeckt und Fang, Hals, Brust, Bauch, Läufe und Rutenspitze weiß sein können, sowie Doggen mit weißer Grundfarbe und grossen schwarzen Platten (Plattenhunde).
Blau: Rein stahlblau, weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zugelassen.